Beobachtungen zur Wahlwerbung,mit besonderem Augenmerk auf die SP Küsnacht

Autor: Gerhard Fritschi

Perfekt zu Beginn des Wahlkampfes findet sich die Hochglanzbroschüre der FDP im Briefkasten; neuerdings sind die meisten Texte noch KI geschliffen. Der SVP ist es beeindruckenderweise gelungen, einen Porträt-Fotografen aus den Anfängen der Foto-Kunst zu beauftragen. Die Mitte kommt sympathisch frisch daher. Aber das Besondere dieses Wahlkampfs ist die Renaissance der Farbe Rot. Selbstbewusst tritt die SP Küsnacht mit ihrer Identifikationsfarbe auf. Wie mir ein Insider streng vertraulich unter vier Augen zuflüsterte, ist dies auf einen Machtwechsel innerhalb der Partei zurückzuführen: Den grauhaarigen älteren Semestern wurde empfohlen, sich aufs Altenteil zurückzuziehen. Eine jüngere Generation voller Enthusiasmus und Selbstsicherheit vertritt die Anliegen der Sozialdemokratie. Und in der Tat: Gleich mit drei Kandidierenden tritt die SP Küsnacht an. Und hofft, der gemütlichen bürgerlichen Kreuzfahrt-Politik einen leichten Linksdrall zu verpassen. Es ist nicht gute Sitte, in einem Leserbrief direkte Wahlempfehlungen abzugeben, auch wenn ein Altgemeinderat und Altschulpfleger sich kürzlich schamlos darüber hinwegsetzte, aber ich bitte Sie, den Kandidierenden der SP Küsnacht in ihrer sympathischen Aufbruchstimmung etwas mehr als wohlwollende Beachtung zu schenken. Gerhard Fritschi, Küsnacht.

Leserbrief zu den Behördenwahlen vom 08.03.2026 / 19.02.2026 Küsnachter Bote

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