Arbeit muss zum Leben reichenWenn selbst der Arbeitgeberverband Sozialhilfe als Teil des Lohnmodells sieht, läuft etwas grundsätzlich schief

Der Mittelalter-Rechner · Geld

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SP Küsnacht

Wenn selbst der Arbeitgeberverband Sozialhilfe als Teil des Lohnmodells sieht, läuft etwas grundsätzlich schief

Die aktuelle Debatte um Mindestlöhne wurde durch Aussagen von Roland A. Müller, Direktor des Schweizerischen Arbeitgeberverbands, erneut zugespitzt. Er vertritt die Haltung, dass ein existenzsichernder Lohn nicht zwingend Aufgabe der Arbeitgeber sei und dass im Notfall die Sozialhilfe einspringen könne.

Diese Aussage zeigt, worum es in dieser Auseinandersetzung wirklich geht: nicht um Details, sondern um die Grundfrage, ob Arbeit zum Leben reichen muss.

Löhne sind keine Sozialpolitik

Für die SP Küsnacht ist klar: Löhne sind keine Sozialleistung, sondern die Entschädigung für geleistete Arbeit. Wenn Vollzeitarbeit nicht ausreicht und der Staat einspringen muss, profitieren Unternehmen von tiefen Löhnen, während die Allgemeinheit die Differenz bezahlt. Das ist keine nachhaltige Wirtschaftspolitik, sondern eine Verschiebung von Verantwortung.

Die Realität ist nicht theoretisch

Mieten, Wohnungskosten, Krankenkassenprämien und Grundkosten sind fix und steigen seit Jahren kontinuierlich. Wer arbeitet, kann nicht einfach weniger leben, um ein strukturelles Lohnproblem auszugleichen.

Betroffene tragen das System

Tausende Menschen arbeiten in Bereichen, ohne die unsere Gesellschaft nicht funktionieren würde: Reinigung, Detailhandel, Gastronomie, Pflege und Betreuung. Trotzdem reicht ihr Lohn oft nicht für ein selbstständiges Leben. Das ist der Kern des Problems.

Mindestlöhne schützen

Mindestlöhne sind kein Geschenk, sondern ein Recht für geleistete Arbeit.

Arbeit ist ein Recht – und Teil unseres gesellschaftlichen Zusammenhalts.

Die SP Küsnacht zieht eine klare Linie

Faire Löhne sind ein Ausdruck von Zusammenhalt.

SP Küsnacht

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