
Seit 1888: Für eine Gesellschaft, die alle trägt.
SP Küsnacht
Wenn selbst der Arbeitgeberverband Sozialhilfe als Teil des Lohnmodells sieht, läuft etwas grundsätzlich schief
Die aktuelle Debatte um Mindestlöhne wurde durch Aussagen von Roland A. Müller, Direktor des Schweizerischen Arbeitgeberverbands, erneut zugespitzt. Er vertritt die Haltung, dass ein existenzsichernder Lohn nicht zwingend Aufgabe der Arbeitgeber sei und dass im Notfall die Sozialhilfe einspringen könne.
Diese Aussage zeigt, worum es in dieser Auseinandersetzung wirklich geht: nicht um Details, sondern um die Grundfrage, ob Arbeit zum Leben reichen muss.

Löhne sind keine Sozialpolitik
Für die SP Küsnacht ist klar: Löhne sind keine Sozialleistung, sondern die Entschädigung für geleistete Arbeit. Wenn Vollzeitarbeit nicht ausreicht und der Staat einspringen muss, profitieren Unternehmen von tiefen Löhnen, während die Allgemeinheit die Differenz bezahlt. Das ist keine nachhaltige Wirtschaftspolitik, sondern eine Verschiebung von Verantwortung.
Die Realität ist nicht theoretisch
Mieten, Wohnungskosten, Krankenkassenprämien und Grundkosten sind fix und steigen seit Jahren kontinuierlich. Wer arbeitet, kann nicht einfach weniger leben, um ein strukturelles Lohnproblem auszugleichen.
Betroffene tragen das System
Tausende Menschen arbeiten in Bereichen, ohne die unsere Gesellschaft nicht funktionieren würde: Reinigung, Detailhandel, Gastronomie, Pflege und Betreuung. Trotzdem reicht ihr Lohn oft nicht für ein selbstständiges Leben. Das ist der Kern des Problems.
Mindestlöhne schützen
Mindestlöhne sind kein Geschenk, sondern ein Recht für geleistete Arbeit.

Arbeit ist ein Recht – und Teil unseres gesellschaftlichen Zusammenhalts.
Die SP Küsnacht zieht eine klare Linie
Faire Löhne sind ein Ausdruck von Zusammenhalt.
SP Küsnacht
